Der langersehnte Schnee ist endlich gekommen! Nach Weihnachten ist die weisse Pracht in ungewohnten Mengen gefallen, tage- und nächtelang tanzten die Schneeflocken fast pausenlos vom Himmel und überzogen Häuser, Gärten und Strassen mit hohen weissen Hauben - wir liessen unser Auto für ein paar Tage einfach stehen unter seinem dicken Wintermantel, und genossen den Neuschnee zu Fuss: Welche Freude für alle, Zwei- und Verbeiner, über dieses leicht verspätete Weihnachtsgeschenk vom Petrus.
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Pünktlich zu Silvester kam nun auch der blaue Himmel und damit die wärmende Wintersonne wieder zum Vorschein. Perfekte Gelegenheit also für ein paar Fötelis mit den begeistert im stiebenden Schnee herumtollenden Hundis. Auf dem Foto nebenan unsere Lilofee im Spiel mit Töchterchen Silja, während der Simba soeben eintrifft um auch mitmischeln zu können.
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Der bärenpelzige Charengo ist im Pulverschnee so richtig in seinem Element, und sieht bald aus wie ein richtiger zotteliger Eisbär...
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... während die wendige Silja mit ihren hohen Känguruh-Sprüngen fast berührungslos über der Tiefschneedecke dahinfliegt.
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Bruderherz Simba nimmt's gemĂĽtlicher, er trabt ruhig und zieht seine Bahn eher wie ein Pferdchen durch den Tiefschnee...
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...während Mama Lilofee einem veritablen Turbo gleich pfeilschnell durch den leichten Pulverschnee zischt, und mit selbstverständlicher Leichtigkeit schneller vorankommt als alle ihre Kinderchen. Fit ist sie, unsere Fee, und offensichtlich auch mit ihren bald sechseinhalb Jährchen auf den Läufen noch immer top-gesund!
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Der Simba, der fokussiert seine Interessen statt aufs sportliche eher auf's kulinarische: Auch die dicke Schneedecke ist fĂĽr ihn kein Hindernis, er findet problemlos die tief unten im Gras versteckten saftig-knackigen Ă„pfel und verspeist diese mit Hochgenuss!
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Und auch der Besuch der Distelfinke in unsererm Garten hat einen kulinarischen Hintergrund: Auf den stehengebliebenen, trockenen Ruten der Nachtkerzen picken sie eifrig und geschickt nach den wohlschmeckenden, nahrhaften Samen. Mit den Vögeln am winterlichen "Tischlein-deck-dich" zwitschern wir fröhlich: "Es guets Nöis!" und die allerbesten Wünsche für's 2015 an alle unsere Döggelis vom Schloss am See und ihre lieben Familien! Glück, Gesundheit und viele fröhliche Stunden miteinander, das wünschen wir Euch allen, Ihr Lieben!
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Vom Simeon erreichen uns ein paar schöne Fotos: Weihnachtsgrüsse aus Indemini! Hier inmitten der herrlichen Tessiner Bergwelt verbringt der glückliche Doggenrüde mit seiner Familie wieder einmal ein paar wunderbare Ferientage: Unbeschwert darf er nach Lust und Laune die wilden Kastanienwälder durchstreifen, Zeit zum Geniessen und die Seele baumeln lassen, abseits von Hektik, Stress und Sorgen des Alltags, Erholung pur für die ganze Familie.


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Der riesige Doggenbube hat es natürlich auch ganz besonders den beiden kleinen Kindern angetan: Hier mit dem grösseren der zwei Jungs, dem Juanito: Es scheint nicht ganz klar, wer mit grösserem Stolz für's Foto posiert, der Simeon oder der Juanito!

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Und hier der grosse Simeon mit dem kleinen Marc: Da kann nun ganz gewiss nichts mehr schiefgehn, mit einem solchen tollen Wächter in der Nähe!Danke, liebe Nadia, für diese schönen Fotos! Da oben in Eurem Tessiner Ferienhäuschen, da lässt sich's wirklich das Leben geniessen! indemini-3
   
Wir sind hell begeistert von Saphir's zweitem Fotoshooting! Madlen hat für uns als tolles Adventsgeschenk ein wunderschönes Fotobuch machen lassen mit den schönsten der neuen Fotos. Darauf sieht man die Begeisterung mit welcher das zwei- und das vierbeinige Model und die Fotografin gleichermassen zu Werk gegangen sind: Farbenfroh und spannend sind die Bilder geworden, viele Bewegungsfotos, es scheint bei diesem Shooting sind die Ideen nur so gesprudelt!
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Dieses zweite Fotoshooting war ein Geschenk der Tierfotografin Cordula, welche vom Saphir so begeistert war, dass sie ihn als Fotomodel für ihre neueste Hundemantel-Kollektion gebucht hat. Dazu halb geschenkt bekam er auch den eigens für den Riesen genähten "Haute Couture" Hundemantel - fehlt also nur noch der Schnee, der macht sich ja bisher in diesem Winter noch ziemlich rar...


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Ist er nicht ein Prachtskerl, der schöne Saphir!?! Hier im Halb-Profil, aufmerksam und stolz, so soll sich ein Doggenrüde präsentieren!
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Zwiegespräch zwischen Madlen und ihrem Saphir auf der Welle: Das kann doch fast nur ein sanftes Liebesgeflüster sein!
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Und nun wird's heiss: Saphir beim Mäuselsprung über den königsblauen Satinhügel, den bunten Piraten-Wuschelball im Visier...
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... und wohl nur ein paar Sekunden später, die frische Beute sicher zwischen den Vorderpfoten parkiert, stolz und zugleich treuherzig macht er auf Unschuldslamm und denkt sich wohl insgeheim: Den nehmt Ihr mir nicht mehr weg, der ist jetzt mein!!!
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Das tolle schwarz-weiss Foto zeigt: Madlen hat ihre grosse Liebe Saphir vor kurzem auf ihren rechten Oberarm tätowieren lassen, das Tattoo von Steve ist wirklich einsame Spitze geworden! Was hier nicht sichtbar wird: Steve hat Madlen vor 16 Jahren ihren damaligen Doggenrüden Andor auf den linken Oberarm gestochen - nun ist die Symmetrie perfekt, Madlen wird von ihren beiden Doggenlieblingen von beiden Seiten beschützt!
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Und nun heisst's "TschĂĽss" fĂĽr den Moment, ausgepowert fĂĽr diesmal, die Fotosession war echt super, hat Spass gemacht und die Resultate, wie gesagt, einsame Spitze und einfach genial!!!
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Der Herbst verwöhnt uns dieses Jahr mit vielen wunderbar warmen, sonnigen Tagen. Morgendliche Nebelschwaden über dem See tauchen die bunte Natur in unaufhörlich wechselnde sanfte Schleier, hier und dort ein plumpsendes Geräusch von fallenden Äpfeln im Gras, ein herrlich sanfter Einstieg in einen neuen Tag. Wir geniessen dieser Tage Zuwachs in unserem Hunderudel, der Simeon darf eine Ferienwoche mit uns verbringen. Da sind wir natürlich froh um unseren grossen Obstbaumgarten im Tannenmoos, wo sich's nicht nur herrlich saftig-reife Zwetschgen direkt vom Baum naschen lässt, sondern wo wir auch genügend Platz haben für unsere spannenden Hundetrainings zu fünft. Kurze Arbeits-Sequenz mit einem Hund, die andern warten derweil brav und geduldig im halbhohen Gras: Das ist schon eine kleine Herausforderung für unsere quicklebendige Hundeschar, aber sie schaffen's doch erstaunlich zuverlässig: Brave Hundis, ihr seid eine tolle Truppe! Auf dem Foto unser Feriengast Simeon: Ist er nicht ein wunderschöner, eleganter Doggenrüde geworden?!?


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Noch mehr geniessen wir natürlich die Tage an unserem grossen Karpfenteich, da ist die Herbststimmung ganz besonders schön! Und wir haben da fast endlos Platz für die wildesten Spiele der drei adoleszenten Doggengeschwister. Ramba-Zamba darf hier sein, bis die übermütigen Fellnasen sich ausgetobt haben und eng aneinander gekuschelt sich den knapp gewordenen Platz auf der weichen Matratze teilen bei einem geruhsamen Schläfchen.


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Unser Senior, der noch immer traumhaft schöne Weimaraner Charengo, der hält sich lieber raus aus den umtriebigen Turbulenzen der Jungmannschaft. Er geniesst ganz einfach seine Freiheit in unserem kleinen Paradies, und weiss insgeheim dass eigentlich ER der King der Gruppe ist: Er geht ruhig seine Wege, trabt gerne auf eigene Faust durch das Urwald-Dickicht und macht da seine Entdeckungen und sein Kontrollgänge. Ruhig und selbstsicher und eigenständig. Und ist doch immer sofort zur Stelle wenn mal was los ist beim Rudel.


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Der Simeon, quasi der Neuling hier im Urwaldparadies, der ist so richtig hin und weg ob dieser herrlichen Privat-Spielplatz-Idylle! Er taut so richtig auf, versucht sich mal am einen, mal am andern seiner Geschwister, mal wild, mal zärtlich, und immer mal wieder steht auch Mama Lilofee im Fokus, wird herausgefordert und gibt dem langbeinigen Lulatsch auch mal wieder eine gute Lektion in Sachen Unterordnung. Wie lang ist das her, dass der Simeon zu unserer Kernfamilie gehört hat! Nun haben wir ihn also wieder, wenn auch bloss für eine kurze Ferienwoche, aber wir geniessen die Tage mit unserem grossen, schlaksigen Buben aus vollem Herzen.


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Die Silja mit ihrer permanenten Angst sie könnte zu kurz kommen, die ist natürlich dieser Tage sehr gefordert. Sie macht es uns nicht leicht, dem Simeon mal hier mal da eine kleine Portion Extra-Zuwendung zu schenken. Innert Sekunden ist dann jeweils unser quirliges Hüpfemädchen zur Stelle und quetscht sich zwischen den Eindringling Simeon und die liebkosenden Hände, sie könnte ja zu kurz kommen! Ich bin auch noch da, vergiss mich nicht, scheint sie zu quietschen, und löst damit natürlich auch bei Bruderherz Simba den Reflex aus: Zu dritt ist das dann jeweils ein Geschubse und Gedränge, da hilft meist nur noch eines: Das ganze Doggen-Kleeblatt wegscheuchen, das ist dann definitiv zu viel des guten!


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Unser Simba, der zeigt sich auch in diesen turbulenten Tagen als ruhiger Pol unter den Geschwistern. In seiner ganzen mächtigen Grösse steht er einfach da, staunt in die Gegend und geniesst das Sein an diesem herrlichen Herbsttag. Schaut mich dann und wann ruhig an mit seinen ausdrucksvollen, goldfarbenen grossen Augen und vergewissert sich so, dass er nicht vergessen geht, zeigt seine ungeteilte Präsenz im Raum, ein Prachtsrüde in jeder Hinsicht! Und wenn's dann um die Verteilung der Liegeplätze geht auf der weichen Matratze im Laub, dann ist er meist viel zu langsam um sich einen guten Platz zu sichern, aber er hat eine ganz einfache, wirksame Methode um seine Bedürfnisse durchzusetzen: Er setzt sich ruhig und kommentarlos ganz einfach mit dem Hinterteil auf einen der bereits friedlich und bequem daliegenden Hundis bis dieser genug hat, und entweder verärgert aufsteht oder wenigstens etwas zur Seite rückt - und schon liegt der Simba genau dort wo's ihm am besten passt! Gewusst wie!!!


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Ja, die weiche Matratze, die ist Gold wert in unserem Urwaldparadies! Wenn die grosse Hundeschar sich mal wieder drängelnd um mich schart, sei es für noch mehr Liebkosungen, sei es weil feines Essen verführerisch duftend vor mir zum Geniessen bereit liegt, kurz: Wenn's mit den Riesenhunden einfach für den Moment etwas zu viel wird, dann reicht ein kurzer klarer Befehl, und die Vierbeiner trotten brav von dannen, legen sich ruhig auf ihr Ruheplätzchen und schlafen eine Runde. In den sensiblen Nasen weiterhin die herrlichen Herbstdüfte der Natur, die Ohren weiterhin wachsam für jegliche interessante Geräusche, nah bei mir purer Genuss für Beobachtungen mit allen Sinnen und doch kann ich ungestört meinen eigenen Wünschen nachgehn: Hübsche sanfte Melodien auf meiner Schossharfe zupfen, ein spannendes oder lehrreiches Buch durchstöbern oder ganz einfach nur meine Mahlzeit geniessen: Perfektes Glück! Im Foto zu sehen der Simeon stehend, auf der Matratze brav liegend Schwesterherz Silja.


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Unsere tolle Doggenmama, die schöne Lilofee, die lässt sich nicht gross aus der Ruhe bringen durch die quirlige Jungmannschaft. Sie geht ihre Wege, ruhig und stets aufmerksam, unablässig fast unmerklich ein Auge und ein Ohr bei den drei Wildfängen - sozusagen "an der lockeren Leine" lässt sie ihre übermütigen Kinderchen ihre tausend Flausen ausleben und ist doch sekundenschnell zur Stelle wenn mal wieder eine kleine Lektion Benimmregeln fällig ist. Die Lilofee mutiert im Herbst traditionell zur "Nuss-Lady", denn wenn wie dieses Jahr die herrlich mundenden Baumnüsse und Haselnüsse in fast unendlicher Zahl im Gras liegen, dann ist reiche Ernte angesagt, sozusagen das herbstliche Schlafaffenland für unsere immer hungrige Fee.


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Unsere Lilofee feiert heute ihren sechsten Geburtstag! Wir gratulieren unserer tollen Zuchthündin ganz herzlich zu diesem Festtag und freuen uns mit ihr, dass sie noch immer so unglaublich fit und zwäg und energiegeladen durch's Leben fliegt - noch immer hat sie ihre Jungmannschaft fest im Griff, zeigt ihnen wo's lang geht, teilt ihnen wenn nötig immer mal wieder ihre Rolle zu und zeigt sich auch immer wieder als liebe- und fürsorgliche Mama, putzt ihnen das verschmierte Schnäuzchen nach einer herrlichen Mahlzeit und bringt Frieden und Ruhe ins Rudel wenn's mal allzu turbulent zu und her geht. Unsere Fee ist und bleibt eine Ausnahmehündin, und lässt uns immer wieder staunen über ihre selbstverständliche und ruhige Art, das Rudel zu ordnen.

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Lilofeeee rennt nicht nur immer noch am schnellsten von allen unseren Vierbeinern, sie schwimmt auch am ausdauerndsten und bewegt sich im kühlen Nass mit einer Selbstverständlichkeit die Staunen macht. Meist gefolgt von ihrem Töchterchen Silja, welche sich gerne sozusagen im Schlepptau von Mama ebenfalls durch die Fluten "pflügt".. Ganz im Gegensatz zu unseren beiden Rüden, die lieber nur etwas ihre Pfoten baden im seichten Uferbereich, oder aber in wilden Spritzorgien das Nass geniessen. Die Badefotos sind vom vergangenen Freitag in unserem Karpfenteich in der Ostschweiz, dort haben wir das wunderschöne, sonnig-heisse Wochenende ein paar Tage lang in vollen Zügen geniessen können.

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Ja, dieses heutige Datum ist irgendwie fast ein wenig ein magischer Zeitpunkt für uns: Die beiden Jungspunde Silja und Simba sind nun drei, Lilofee sechs und unser Charengo neun, und zu dieser lupenreinen Dreierreihe gesellen sich auch ein wenig unsere drei Russisch blau Katzen: Zuchtkater Migal ist zehn, unsere Katlablu-Erstgeborene Luna ist elf und unsere Zuchtkatze Milena ist zwölf. Und diese magische Zahlenreihe hat auch noch eine ganz besondere Bedeutung für unseren Weimaraner Charengo: Er wird nun zum ältesten aller unserer bisherigen Hunde! Mit dem heutigen Tag hat er ziemlich genau das Alter erreicht in welchem wir unsere geliebte Flathündin Gipsy im September 2008 von uns gehen lassen mussten.

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Von unserem Simba sind glücklicherweise für einmal gute Neuigkeiten zu berichten: Anfang Juli hatten wir die Gelegenheit, ihn einem sehr erfahrenen Tier-Osteopathen vorzustellen. Im MRI hatten wir ja keinerlei Hinweise gefunden weshalb er eine so schwache Hinterhand, ein derart seltsames und schlechtes Gangbild zeigt. Nun, Herr Gysel hat bei unserem Sorgenboy im Becken-, Rücken- und Kopfbereich verschiedenste Blockaden ertastet und gelöst, und seit dieser Behandlung springt der Simba wieder fast wie ein Rehlein durch die Gegend, sein Gang ist wieder rund und weich geworden, fast wie ein kleines Wunder scheint diese Verwandlung für uns.

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Riesiges Glück beschert uns seit einigen Tagen auch unsere Schafweide im Tannenmoos: Dort weiden zur Zeit sechs kräftige Mutterschafe mit ihren insgesamt sieben Lämmern, einige von ihnen noch kaum einige Tage auf den Beinen! Das hübsche Treiben lockt auch immer wieder begeisterte Besucher an den Weidezaun, ja sogar einen faszinierten Fotografen mit einem riesigen Objektiv an seiner Profi-Kamera konnten wir heute mitten in der Schafweide beobachten!

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Und damit wir diesen denkwĂĽrdigen Tag ganz sicher nicht vergessen fegte am Nachmittag auch noch ein ausgewachsener Sturm durch unseren Obstbaumgarten im Tannenmoos, und nach einem ahnungslosen, sehr luftigen Sturmwind-Spaziergang fanden wir zu unserem grossen Entsetzen vor unserem Gartenhäuschen die grosse Bescherung: Der Sturm hatte unsere herrliche Rebstock-Anlage umgerissen! Die ganze Pracht lag flach am Boden, die ĂĽppigen Rebenranken mit den vielen reifenden Trauben, mitsamt den dicken, langen Holzpflöcken welche den schwer behangenen Weinstöcken hätten sicheren Halt geben sollen...   Naja, das gab einige Stunden Arbeit, den Schaden wieder zu richten!!! GlĂĽcklicherweise sind alle unsere Obstbäume heil geblieben, nicht mal ein grosser Ast wurde geknickt.

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Ende Juli erreicht uns ein ziemlich aufgeregtes Telefon von Madlen: Sie war soeben mit ihrem heissgeliebten Doggen-Wunderbuben Saphir bei einer Profi-Tierfotografin! Das muss ein richtiges Abenteuer gewesen sein, wir sind sehr gespannt auf die Fotos!

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"Saphir ist halt einfach der tollste Hund!"   Madlen ist hell begeistert als die Fotos aus dem Studio von Tierfotografin Cordula Burkart (www.tierfotografin.ch) eintreffen. Wir erhalten wie versprochen per Mail eine Auswahl der schönsten Bilder, von welchen nebenan unsere eigene Top-Auswahl zu bewundern ist. Anklicken zum Vergrössern lohnt sich - dann sieht alles nicht mehr halb so "schwarz" aus!

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Hoffentlich nimmt es uns die Fotografin nicht allzu übel: Die hier gezeigten Fotos mussten wir ein klein wenig "bearbeiten", dh farbige Rahmen wegschneiden, zT Ausschnitte wählen weil die Fotos hier auf der Webseite halt nicht wandfüllend riesengross werden können. Und das Sujet, den tollen Saphir, den wollen wir ja trotzdem möglichst gross zeigen.

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Unsere Begeisterung über die absolut gelungenen Fotos teilt Madlen relativ coool und doch unüberhörbar stolz mit einem: "Ja, es hat ein paar wirklich gute Fotos dabei - wie auch nicht mit diesem wunderschönen Hund!"

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Und nun noch ein paar weitere Saphir-Starfotos, ohne viel Begleit-Text...   die Bilder sprechen ja fĂĽr sich!

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Was ist wohl grösser: Doggenpfote oder Menschenhand?


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Ein Herz und eine Seele...


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Saphir, meine grosse Liebe!


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Unsere Panflöten-Kurswoche in Arosa war Genuss pur. Allerdings gab es unerwartete Start-Schwierigkeiten bereits bei der Anreise: Auf der holprigen, steilen, kurvenreichen Bergstrecke von Chur nach Arosa fingen wir an unserem Wohnmobil gleich 2 platte Reifen ein!!! Unser WoMo hat denselben Jahrgang wie unser Charengo, steht also bereits im zehnten Lebensjahr und die Reifen sind mindestens ebenso alt. Der TCS-Vertrags-Garagist hatte das Problem rasch raus: Die Ventile waren undicht geworden, die Notfall-Reparatur am heiligen Sonntag eine Sache von ein paar Minuten, und wir waren wieder sorgenfrei parat für unsere Camping-Ferien mit unserem ganzen vierköpfigen Hunderudel in der schönen Aroser Bergwelt.

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Eigentlich meiden wir Campingplätze wenn wir mit unseren grossen Hunden Ferien machen, insbesondere in der Hauptferienzeit im Sommer. Viel wohler sind wir auf abgelegenen einsamen Stell- oder Wanderparkplätzen. Nun aber hatten wir keine Wahl: Campierverbot ausserhalb des offiziellen Campingplatzes auf dem gesamten Gemeindegebiet Arosa dh bis runter nach Chur!! Glücklicherweise aber ist Arosa absolut Familien-, Kinder- und Hundefreundlich, der Kanton kennt nicht mal ein spezielles Hundegesetz, wohl mittlerweile eine absolute Rarität in unserem kleinen Schweizerland! Nicht mal Leinenpflicht auf dem Campingplatz für brave Hunde!!! Bravo!!! Zwischen Bächlein und Wanderweg fanden wir (dank dem anfänglich kühlen, regnerischen Wetter) rasch einen freien Platz für unser WoMo - nicht mal numerierte Parzellen hat der winzige Aroser Campingplatz, also auch keine Reservation möglich, alles Glücksache!


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Tagwache war wie üblich für uns beim Morgengrauen kurz nach fünf: Rasch das Sandmännchen aus den noch schlaftrunkenen Augen gewaschen, und dann los in die taufrische und noch kühle Aroser Bergwelt: Die grosse, wunderbare Freiheit der weiten Bergweiden geniessen, entlang von einem der unzähligen wilden Berg-Bächlein, durch herrliche Blumenwiesen, die Hundis durften nach Herzenslust toben, spielen und springen, und vor allem unsere Rudelchefin Lilofee konnte nie genug kriegen, die vielen herrlichen neuen Düfte geniesserisch durch ihre sensible Hundenase zu ziehen: Traumhafte Morgenspaziergänge, und kaum mal Begegnungen mit andern hundeführenden Frühaufstehern und schon gar nicht mit wandernden Kinder-Familien.

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Nach dem Frühstück für Vier- und Zweibeiner blieb mir dann immer noch genügend Zeit um vor Kursbeginn noch ein Stündchen auf meinen Panflöten an den Musikstücken zu üben, die wir am Vortag in den Kursen durchgearbeitet hatten. Ich wählte mir jeweils ein romantisches Plätzchen neben dem Bergbach, dessen Rauschen meine Flötenklänge wunderbar begleitete und auch dafür sorgte, dass ich mir keine Sorgen zu machen brauchte, meine ab und zu auch etwas schräg klingenden Töne würden allzu weit tragen und viellleicht ruhesuchende Feriengäste in ihrem sorglosen Schlaf stören. Mit wundervollen Panflötenklängen in freier Natur bei Sonnenaufgang in den Tag einsteigen, was gibt's schöneres auf dieser Welt!?!

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Dann wurde es Zeit, mich für die ersten Kurse unseres Arosa Panflötenfestivals bereitzumachen: Anständige (hoteltaugliche) Kleidung überwerfen, die passenden Panflöten (für mich die riesige Subbass-Flöte) einpacken, und so schwer bepackt mit Instrumenten, Noten, Notenständer, Trinkflasche und was noch alles so dazugehörte eine knappe halbe Stunde den steilen Hang hoch kraxeln zum da oben in der Höhe über Arosa thronenden Waldhotel. Ziemlich ausser Atem bin ich jeweils oben angekommen, den Tagesbeginn machte für mich ein zweistündiger Bass-Kurs. Unser Kursleiter ein Vollblutprofi, der unseren Unterricht nicht nur interessant und lehrreich, sondern auch mit viel Spass und Freude gestaltete, und dennoch nie Druck oder Stress aufkommen liess. Danke, Jörg, das hast Du wirklich toll gemacht! Anschliessend kam für mich ein Improvisations-Kurs, das war Spass und Freude pur. Musikalisch konnten wir hier unsere Fantasie in all ihren bekannten und neuen Facetten ausleben, ein bunter Blumenstrauss an spontan erwachten Melodien beglückte uns in dieser Stunde jeden Tag von neuem.

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Mittags hiess es dann fĂĽr mich wieder den ganzen steilen Weg runtereilen, meine Hundis aus ihrer Enge im WoMo befreien und auf einem herrlichen Mittags-Spaziergang die Aroser Bergwelt geniessen. Die Mittagspause war immer knapp, so dass es nachdem die Hundis ausgiebig bewegt, geschätzelt und gefĂĽttert waren jeweils kaum noch reichte fĂĽr mein eigenes Mittagessen: Eine schnelle "quick-soup" musste oft genĂĽgen. Das war auch gut fĂĽr meine Nachmittags-Lektionen, denn jetzt kam die grosse Herausforderung: Korrepetitionsstunde mit Jan am Cimbal, ein rumänisches Saiteninstrument das an ein riesiges Hackbrett in Cembalo-Form erinnert. Der liebe Jan motivierte uns, unsere Melodien nicht nur ab Noten zu spielen, sondern bald auch auswendig und dann sogar noch frei in eine andere Tonart transponiert. Als Begleiter auf seinem herrlich klingenden Cimbal machte er sich auch einen Spass daraus, uns im Tempo recht zu fordern: Das war echt toll! Und danach als krönender Abschluss und grösste Herausforderung meines Kurstages kam die Stunde mit Radu, echter Rumäne, der lehrte uns wie die rumänischen Melodien zu spielen sind, ob Hora-Tanz, 7/16. Takt oder Doina, diese meine Lieblings-Melodieform welche sehr frei vorgetragen wird, in absolut poetischer Weise von Liebe, Sehnsucht oder Seelenschmerz erzählt, schnelle Verzierungen genauso wie sehnsuchts- oder schmerzvoll in die Länge gezogene frei modulierte Töne oder spannungsgeladene Pausen, da werden mitreissende Geschichten erzählt und GefĂĽhle geweckt, da ist die geschriebene Melodie nur ein winziges StĂĽcklein der ganzen Wahrheit...   da geht mit mir so richtig meine Seele spazieren! Radu, das war echt der Hammer!

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Abends, wenn gerade nicht ein Konzert angesagt war, genoss ich dann wieder für ein gutes Stündchen freies Panflöte Üben beim Bergbach, bevor es in der Abenddämmerung Zeit wurde für einen dritten ausgedehnten Hundespaziergang - und ab und zu reichte es sozusagen als "Gutenachtlied" sogar noch für ein paar Melodien auf meiner Ferien-Schossharfe. Bestimmt sind trotz meinem anspruchsvollen Panflötenkurs auch die Hundis in dieser Aroser Ferienwoche nie zu kurz gekommen, jedenfalls schliefen sie zwischen den Spaziergängen jeweils tief und fest, eng zusammengekuschelt oder wie eine Scheiterbeige übereinander gestapelt auf ihrem grossen Hundebett welches im WoMo die gesamte Sitzgruppe samt Esstisch umfasste. Nur der bärenpelzige Charengo der zog es meist vor, auf dem kühleren Boden zu schlafen... ja, trotz der grossen Enge auf dem gegen Ende Woche wirklich übervollen Campingplatz hat mein grosses Hunderudel keinerlei Probleme gemacht, sowas hätte ich mir zuvor nicht träumen lassen!

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Mit dem zur Tradition gewordenen, schönen und abwechslungsreichen Abschlusskonzert mit den ca 90 Teilnehmern und den zahlreichen Kursleitern in der grossen katholischen Kirche ist unser Arosa Panflötenfestival dann am Freitagabend für mich zu Ende gegangen. Auf das fulminante Ende, die Abendunterhaltung im Waldhotel, habe ich wie jeden Abend zugunsten meiner Hundis und der herrlichen Aroser Bergwelt verzichtet. Auch so: Es war eine rundum gelungene, wunderbare Musikwoche, ganz herzlichen Dank an Jöri und alle andern!!!

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Frohe Botschaft! Ein neues Zweibeinerchen ist Mitte Mai zur Welt gekommen: Die Familie von Velvet hat Nachwuchs bekommen, zum kleinen Ben gesellt sich Brüderchen Josh, wir gratulieren der jungen Familie ganz herzlich zum gesunden Familienzuwachs! Doggenlady Velvet benimmt sich dem kleinen Josh gegenüber "einfach Weltklasse", wie uns Claudia begeistert schreibt, "unglaublich sanft und feinfühlig". Und nicht nur das: Die Velvet hat – wirklich zu Recht – in einem Wettbewerb auf einem Doggenforum ein wunderschönes Herzensengel-Halsband gewonnen - verdient mit Claudia's Begründung: "Unsere Velvet hat eine Engelsgeduld mit unseren Kindern, und ist darum unser Engel!"

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Wildfang Saphir plötzlich ganz zahm: Als frischgebackener "Ziehvater" von einem Ende Mai zur Welt gekommenen Wurf Berner Sennenhunde zeigt der Kerl plötzlich eine ganz ungewohnte Seite: Sanft und überaus vorsichtig bewegt er sich unter dem Gewusel in der Wurfkiste, er darf seine Chefin Madlen begleiten wenn sie der Sennenhund-Züchterin mit voller Tatkraft zur Seite steht bei der Betreuung des grossen Wurfes. Nicht mal die Sennenhund-Mama hat irgendwas dagegen wenn der Saphir sich so liebevoll und vorsichtig um ihren jungen Nachwuchs kümmert, es scheint fast unmöglich, diese Wandlung vom wilden Rüpel Saphir zum fürsorglichen Welpenbetreuer!

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Auch vom Simeon gibt es super News: Nachdem seine Familie wegen tausenderlei anderer Wichtigkeiten in den vergangenen Monaten die Ausbildung ihres geliebten Doggenboys leider etwas schlittern lassen mussten, kommt der Simeon jetzt wieder voll auf seine Rechnung: Er besucht wieder regelmässig die Hundeschule, und zeigt sich hierbei als DER grosse Star: Fast grösser als die Hundetrainerin und die grosse Ausnahme in dem Kurs, ist er der einzige der anwesenden Vierbeiner der fast perfekt gehorcht und überaus engagiert mit seiner Chefin Nadia zusammen die verschiedenen nicht einfachen Aufgaben löst: Ein grosses Kompliment an die beiden als super Team! Auf dem Foto zu sehen: Nadia und Simeon beim Städtlitraining.

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Leider gibt es von unserem Herzbuben Simba diesmal weniger gute News: Unser Goldjunge hat offensichtlich – weiterhin - ein grosses Problem mit seiner Hinterhand. Die Muskulatur hat sich noch immer nicht befriedigend aufgebaut, und obschon er schmerzfrei im Rudel um die Wette rennt, dabei kaum zu stoppen ist und sich hierbei auch in keinerlei Hinsicht schont, ist die Muskelschwäche doch deutlich sichtbar, und beim langsamen Gehen zeigt er ein beunruhigend holpriges Gangbild mit unsicheren, schwankenden Bewegungen. Wir wollen der Sache endlich auf den Grund gehen und schicken den Buben durch die Röhre: Das MRI zeigt nun aber leider an der ganzen Wirbelsäule von oben bis unten keinen schlüssigen Befund der diese Probleme erklären könnte! Wir tappen also betreffend der Ursache weiterhin im Dunkeln.

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Gutes zu berichten gibt es hingegen von unserem Grundstück im Tannenmoos: Das Gartenhäuschen in unserem Obstbaumgarten ist endlich in Stand gestellt, das marode Dach welches dem Regen kaum mehr stand hielt ist wunderbar neu gedeckt und endlich absolut dicht, und der angebaute Schopf welcher windschief hing und kaum für mehr als ein riesiges Ameisennest taugte, der hat sich zu einer luxuriösen, riesigen Hundehütte "gemausert" – auf jeden Fall bis sich da vielleicht bald einmal hochträchtige Mutterschafe zum Ablammen einfinden werden. Die grosse Schafweide nebenan ist – mangels hungriger Schafe in den vergangenen Wochen – frisch gemäht und dient zur Zeit als grosser Tummelplatz für unser Hunderudel, während alle unsere Kirschbäume reich behangen mit süss-saftigen Früchten zu täglichem Gaumenschmaus einladen: Ein richtiges Schlaraffenland!

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Auch musikalisch schwelgen wir sozusagen im goldenen Überfluss: Nicht nur Hunde, auch Harfen sind, genauso wie die Panflöten, Rudeltiere! Zu meiner allerersten, grossen Pedalharfe (einer Tiroler Volksharfe) gesellen sich inzwischen noch drei weitere Harfen: Für Reisen, Ferien und Wochenenden auswärts eine winzige, sehr leichte Harpsicle-Harfe ohne Halbtonklappen sowie eine etwas weniger leichte, kleine Schossharfe mit Klappen, und – last but not least - für mein grosses Musikzimmer unterm Dach eine neue grosse, wunderschöne irische Hakenharfe aus seltenem einheimischem Apfelbaumholz, geölt statt lackiert und im Klang so wunderbar - in dieses tolle Instrument bin ich richtiggehend verliebt! Dazu kommen eine grosse (Subbass-) und eine kleine (Tenor-) neue Panflöte, dunkel wie die Nacht durch die geflammte Bauweise, federleicht im Gewicht, sehr leicht zu spielen und von ausserordentlich schöner, sehr ausgeglichener Klangfarbe – diese beiden Flöten werden mich in zwei Wochen zum Panflötenferienkurs nach Arosa begleiten: Wir werden berichten!

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Unsere Maiwanderung führt uns in eine ganz spezielle Gegend: Bei schönstem Frühlingswetter nehmen wir den abenteuerlichen Barfuss- und Panoramaweg rund um den Nollen unter unsere sechs Füsse und 36 Pfoten. Unsere bewährte Wanderleiterin Ulrike führt uns sicher und zielstrebig durch die wunderbare, saftig-tiefgrüne Hügellandschaft. Das Foto zeigt die flinke Amy im begeisterten Sprint mit unserem Simba über die grünen Wiesen fliegen, dem Abenteuer entgegen.

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Nachdem wir uns an einem Vorposten bereits mit einer vieltönigen Glocken- und Glöcklein-Symfonie eingestimmt haben, beginnt der Barfussweg für uns mit einer klingenden Überraschung: Den in Reih und Glied aufgehängten Klangröhren, die natürlich sogleich und nicht nur von Moni getestet werden. Sie wird dabei neugierig bestaunt von verschiedenen grossen und kleinen Hundis.

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Das Schlammbad, das lassen wir für heute cool links liegen und passieren lieber den sauberen trockenen Holz-Steg – der Holzschnitzelweg unter unseren Füssen und Pfoten, der ist wunderbar weich und federnd, eine echte Wohltat für unsere Sohlen!

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Weiter geht's über sonnige Waldwege, nächsten unerwarteten sensorischen Erlebnissen entgegen... unterwegs passieren wir an einer romantischen Feuerstelle eine lebhafte Schulklasse, die ihre feinen Würste bereits essbereit auf ihren Tellern balancieren. Alle unsere Hundis laufen trotzdem ganz brav weiter, ohne ihre neugierigen Nasen allzusehr Richtung verführerische Wurstdüfte zu strecken.

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Schliesslich erwartet uns ein ganz spezieller Rund-Parcours: Der Blindgang, welcher barfuss genossen und mit geschlossenen Augen Mut und Neugier auf spielerische Weise auf die Probe stellen soll: Tastsinn, Gleichgewicht, Temperatursinn und Orientierung werden angeregt beim Barfuss-gehen über Tannzapfen, blank geschliffene Glassteinchen, Metallgitter, Korkzapfen, Kiesel- und Bollersteine, Sägemehl, Holzrugel und vieles anderes – na ja, wir Zweibeiner nehmen diese Aufgabe nicht ganz 1:1 und lassen unser Schuhsohlen an Ort und Stelle ...


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... während unsere Hundis mit weit offenen, staunenden Augen die unerwartete Bescherung begutachten – hier die wunderschönen dunklen Augen unserer Lilofee..

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... welche immerhin brav ihren Parcours ĂĽber die Glassteinchen und co vorsichtig unter die Pfoten nimmt...


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.. dann aber bei den samtenen Korken wie magisch angezogen den seltsamen Duft intensiv durch ihre sensible Nase zieht und kaum genug bekommen kann davon, und dann schliesslich auch davon zu kosten versucht... meine liebe Fee, das ist doch nicht zum fressen gedacht!!!


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Ulrike's zierliche schwarze Lady Amy-Sun und unsere blaue Quicky-Hündin Silja, ein Herz und eine Seele, wie schön passen die beiden doch zusammen! Die könnten doch locker als Schwesterherzchen durchgehn!

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Während Moni's ruhige, sanfte Bonia sich bestens eignet als sichere Stütze und quasi Fotokamera-Stativ für Ulrike - das bürgt auf jeden Fall für einen tollen Schnappschuss!


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Und nun das Highlight zum Abschluss des abenteuerlichen Barfussweges: Das klare Wasser eines romantischen kleinen Weiher-Biotops lädt ein zum erfrischenden Füsse-baden. Amy-Sun ist schliesslich aber die einzige von uns allen, die hier tatsächlich sogar ein kleines Bad nimmt..


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Das habt ihr alle ganz toll gemacht, liebe Hundis, sowas wirft doch glatt ein paar feine Guddelis ab! Wie schön, ein so friedlich-fröhlicher Spaziergang mit unseren lieben Vierbeinern durch den sonnigen Frühling! Danke Euch allen, es war schön wieder mal mit Euch unterwegs zu sein!

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Die Tage des uralten Zwetschgenbaumes auf unserer Schafweide im Tannenmoos waren gezählt. Vor drei Jahren noch trug er tausende von kleinen rundlichen, wunderbar saftigen und süssen Zwetschgen, das Jahr darauf grünten noch an einem seiner drei Hauptäste einige kleine Blättchen, und vergangenes Jahr hingen von seinen verdorrten, knorrigen Zweigen nur noch lange Rindenfetzen - bis ihn dann einer der kräftigen Herbststürme mitsamt seinen morschen Wurzeln aus dem Boden riss. Nun aber kommt an seiner Stelle neues Baumleben in unsere Schafweide: Wir pflanzen drei neue, junge Hochstamm-Obstbäume, es sollen Kinderbäume werden für die drei Jüngsten von Nadia's Familie!

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Schon am Vortag machen wir uns an die Vorbereitungen für den grossen Pflanztag: Drei grosszügige Pflanzgruben werden ausgehoben, und mit tatkräftiger Hilfe der ganzen Grossfamilie schaffen wir das im Handumdrehen! Auch der kleine Juanito hilft wacker mit, während sein jüngerer Bruder Marc sich ruhig und brav im Zuschauen übt.

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Dem Alex hingegen, dem kann die Arbeit nicht hart und streng genug sein, denn so fühlt er sich so richtig in seinem Element. Er wünschte sich einen Apfelbaum. Wir haben für ihn die wunderbare alte Sorte "Roter Hauptmann" ausgewählt und hoffen, dass Alex in einigen Jahren die ersten seiner eigenen, herrlich knackig - saftig - süssen, dunkelroten Früchte frisch ab Baum geniessen kann.


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Für Juanito, der auf seine fröhliche Art sich ausgelassen in der Blumenwiese vergnügt und auch wacker mithilft, unermüdlich mit Schaufel, Stechgabel oder Meterstab hantiert, und auch auf der Leiter hoch hinauf will – immer sicher beschützt von Papa Juan und Mama Sonja: Für unseren lebhaften Springinsfeld haben wir einen Kirschbaum ausgewählt, eine gelbrote, aromatische Frühkirsche der Sorte "Maibigarreau", und freuen uns bereits heute auf die ersten süssen, saftigen Zuckerkirschen frisch vom Baum.
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Unser jüngster Sunnyboy, der kleine Marc, für ihn pflanzen wir heute einen ganz besonderen Baum: Marc bekommt einen Zwetschgenbaum, der nicht wie üblich blaue, sondern goldgelbe, unglaublich süsse Zwetschgen bringen soll, die Sorte "Liegels gelbe Zwetschge". Wir sind sehr gespannt auf die ersten dieser speziellen Früchte, die gemäss Baumschule wunderbar süss wie Kompott auf der Zunge schmelzen sollen.
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Selbstverständlich kommt zu den Wurzeln jedes der drei jungen Kinderbäumchen ein kleines besonderes Etwas aus den Händen des jeweiligen Kindes, von dem wir natürlich nicht verraten was es ist. Um die Wurzeln kommt ein Drahtgeflecht damit die zahlreichen Wühlmäuse keinen Schaden anrichten können, und die Pflanzerde reichern wir mit ein paar Handvoll Wurmerde an, damit die neuen Wurzeln sich möglichst gut entwickeln können. Auch Schalk und Spass kommen natürlich nicht zu kurz!


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Die jungen, noch dünnen Stämmchen werden nun festgebunden an die vier Pflöcke die wir (seien wir ehrlich, es ist der grosse, kräftige Pino, der hier seinen Haupt-Job leistet!) mit kräftigen Hammerschlägen rund herum tief ins Erdreich hineingetrieben haben. Zum Schutz vor dem grossen Appetit der Schafe die bald wieder auf der Weide stehen werden kommt zu guter Letzt noch eine "Drahthose" um jedes der Stämmchen, und darum herum noch zusätzlich ein Drahtgeflecht um die vier Holzpfosten. Hierfür aber ist es heute bereits zu spät, denn obschon ein heller Nahezu-Vollmond am Himmel steht, es ist zu dunkel geworden für seriöses Weiterarbeiten, und auch die Kinder sind längst bettreif. Morgen ist auch noch ein Tag! Ein sehr spezieller Tag geht zu Ende, fast so eine Art kleines Abenteuer!

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Gleich zwei Kirchenkonzerte durften wir am Wochenende präsentieren: In Rotkreuz und in Waltenschwil verzauberten die wunderbaren Klänge unseres Panflötenchors das Publikum im praktisch voll besetzten Kirchenschiff.

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Die bekannten, wunderschön romantischen und melancholischen Melodien luden zum Träumen ein, passend zu unseren wundervollen Hirteninstrumenten. Mein allererster Auftritt mit der Panflöte!


Unsere Pläne für die diesjährigen Sommerferien die haben wir kurzfristig geändert: Anstelle des bisherigen, alljährlichen Alphornkurses in Schönried haben wir uns nach Absage unserer Lieblings-Alphornlehrerin angemeldet zum Panflöten-Festival in Arosa! Und, wie gewohnt, werden unsere vier Hundis wiederum mit dabei sein. Nicht am Panflötenkurs natürlich, aber wir werden mit allen unseren grossen Vierbeinern in unserem "Katmobil" in Arosa auf dem Campingplatz übernachten... wir werden berichten!

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Schlechte Neuigkeiten von unserem Urwaldparadies: Skrupellose Vandalen haben mit ihrer Motorsäge leider den allerschönsten Teil des Waldrandes abgeholzt, die weit ĂĽberhängenden Ă„ste des alten Haselstrauches mit dem einmaligen, riesigen und dichten Lianenvorhang sind unwiederbringlich abgesägt, die Ă„ste des mächtige Weidenstamms, bisher dicht umwuchert von unzähligen rankenden Gewächsen, alles weggesägt, die Privatspäre im GrundstĂĽck zerstört. Die sensible Kernzone mit dem Karpfenteich und unseren Forstwagen ist nun direkt von der Strasse aus frei einsehbar, die trauten Abendstunden der wunderbaren lauen Sommernächte im Eva-KostĂĽm sind damit Vergangenheit. Alle Tränen und alle Wut können unser verlorenes Urwaldparadies nicht mehr zurĂĽckbringen...   nur unsere Hundis, die nehmen das ganze gelassen, sie stöbern wie eh und je neugierig durch's Unterholz und und geniessen ihre wilden Fang-Spiele. Nur zum schwimmen ist es unseren sensiblen Döggelis definitiv noch zu kĂĽhl...


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Was bis vor kurzem noch ein einmalig schönes, wild-romantisches Urwaldparadies war, das ist in den vergangenen Wochen zu einer banalen, sauber gepützelten Allerwelts-Parklandschaft geworden. Hübsch anzuschauen, aber problemlos austauschbar. Die Riesenkarpfen im Teich, die stört das allerdings kaum, sie liegen mittags wieder in stoischen Ruhe im sonnengewärmten Oberflächenwasser und tanken die Wärme. Und die vielen Wasserfrösche – noch im fast schwarzen "Frühlingslook" – auch sie lassen sich genüsslich von der herrlichen Frühlingssonne erwärmen und beginnen bereits wieder zaghaft mit dem Chor ihrer Froschkonzerte...

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... und meine Seele spannte
weit ihre FlĂĽgel aus
flog durch die stillen Lande
als flöge sie nach Haus

Mein Kätzchen
federleicht ...


... geliebte Momo
wir vermissen dich!


momo-

 



 



 




Wir haben noch mehr Geburtstagsgeschichten und Fötelis erhalten von unseren inzwischen dreijährig gewordenen S-Wurf-Döggelis:

Wie gewohnt kurz und prägnant sind die Kommentare, die Monika uns zu den hübschen Fotos von Cheyenne schreibt. Das süsse Sofa-Foto nebanan trägt den lakonischen Titel: "I mach mal Pause". Und zu weiteren hübschen Fotos passt perfekt: "Mir isch sau wohl" und "Mir händ sie so gern"...


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Von Sambuco und seiner Familie haben wir eine ganze Reihe wunderschöner Fotos erhalten. Dazu schreibt uns Roger: Nun…vieles hat sich getan.   ... meine Freundin hat auch einen Hund. Einen Labrador…„Puli“ oder eben der „Paul“. Sambuco und er vertragen sich prächtig und wir geniessen all die Zeit , die wir zusammen verbringen können. Die Wälder in der Pfalz sind sagenhaft und wir haben uns sehr gut eingelebt. Sambuco geht’s prächtig, wie man ja auf den Bildern sehen kann. Unser Bekanntenkreis besteht aus einigen Jägern, natĂĽrlich mit Hunden, und so hat Sambuco in der Zwischenzeit einen riesen Hundekollegenkreis. Ăśberhaupt ist das Verhältnis zu Hunden hier in der Pfalz total anders als in der Schweiz…Die Leute kommen auf einen zu und wollen wissen, was denn Sambuco fĂĽr eine Rasse ist und sind dann sehr erstaunt wenn Sie erfahren, dass das eine Deutsche Dogge ist...Tja, er ist in der Fussgängerzone von Primasens definitiv der Star...


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Die Familie von Gina haben wir telefonisch erreicht. Ein aktuelles Föteli ist versprochen...   Erich erzählt: Gina hat sich zu einer ausgesprochen temperamentvollen, energiegeladenen, kraftstrotzenden PowerhĂĽndin entwickelt. Sie "fetzt" liebend gerne hangauf und -ab und geht ab wie ein Geschoss, schleppt im Wald riesige Ă„ste herum und das allerliebste an der Hundeschule ist fĂĽr sie das anschliessende Spiel mit den andern Hunden. Sie ist eine sehr gute Wächterin, was manchmal zu etwas heiklen Situationen fĂĽhren kann mit Wanderern die am Hof vorbeispazieren. So hat die Familie nun geplant, fĂĽr Gina ein neues Gehege zu bauen, wo sie kĂĽnftig ihren sicheren Aufenthalt finden wird wenn gerade niemand der Familie in unmittelbarer Nähe sein und auf sie aufpassen kann. Im allgemeinen aber ist Gina problemlos fĂĽhrbar und sicher abrufbar, sie ist ein Riesenschatz. Das einzig mĂĽhsame mit ihr ist, wenn sie beim Aufstehn nach dem Erwachen ihren Kopf heftig schĂĽttelt und die Sabberfäden fliegen in alle Richtungen an die Wände...



 



Heute ist ein ganz besonderer Tag: Unsere elf S-Wurf Döggelis vom Schloss am See sind heute drei Jahre alt geworden! Die stolze Mama Lilofee und wir Zweibeiner wünschen den jungen Geburtstagskindern alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg, viel Freude im Kreis ihrer Familien, Gesundheit und Glück!

Wieder haben wir von vielen der lieben Doggenkinder Nachricht bekommen, wunderschöne Geburtstagsgeschichten und Fotos, die wir hier vorstellen dürfen. Ganz herzlichen Dank an alle Familien, die uns mit ihren Beiträgen beglückt haben!

Auch unsere Lilofee ist weiterhin putzmunter und strotzt vor Energie und Lebensfreude. Mit ihren mittlerweile fünfeinhalb Jahren scheint sie körperlich und psychisch auf einem Höhepunkt ihrer Lebens zu stehen. Sie strahlt selbstsichere Ruhe und Gelassenheit aus, und gibt noch immer unangefochten die Chefin über ihre quirlige Jungmannschaft. Ausgedehnte "Brutpflege" ist für sie noch immer an der Tagesordnung, wenn sie zB nach den Mahlzeiten noch immer regelmässig und ausführlich die verschmierten Mäulchen ihrer Adoleszenten sauberschleckt, und während unseren Rudelspaziergängen jagt und überholt sie noch alleweil ihre naseweisen Jungspunde welche die körperliche Fitness ihrer Mama gerne immer mal wieder herauszufordern versuchen. Aber unsere Lilofee die liebt es auch mal gemütlich, und kuschelt sich lieber wohlig im warmen Hundebett, wenn es Zeit wäre fürs aufstehen und einen ersten Spaziergang in der frostigen Morgenkälte.


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Die wendige Silja ist ein richtiges Quecksilber geworden! Sie hüpft und springt durch's Leben, Bewegung ist ihr Lebenselixier. Ihre lustigen Kapriolen lassen uns oft lauthals herauslachen, und der Schalk glitzert in ihren Augen, wenn sie mit spassig schräggestelltem Köpfchen und nach hinten geklappten Ohren zu fragen scheint: Und, war das nicht toll, springt da nicht ein feines Guddeli raus zur Belohnung? Überhaupt: Für ein feines Guddeli macht Schleckmäulchen Silja alles, mutiert zum ausdauernden, perfekt folgsamen Begleithündchen, solange auch nur die allerkleinste Hoffnung besteht auf Belohnung. Die Kehrseite aber ist, dass diese schlaue Hündin inzwischen auch mal zur diebischen Elster wird, wenn sie ihre Chancen sieht: Sie hat es zB sogar raus, in einem unbeobachteten Moment das grosse Tupperware-Geschirr mit dem Fleisch zum auftauen aus der Spüle in der Küche rauszufischen, zu öffnen und ratzekahl leerzufressen (natürlich mit entsprechender Hilfe aus dem Rudel!)...


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Unser Simba hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Die Knieoperation und das anschliessende aufwändige Muskelaufbautraining hat der Kerl in seiner ruhigen, unaufgeregten Art, mit unerschĂĽtterlichen Gleichmut sehr gut gemeistert, und nun springt er wieder schmerz- und hinkfrei ĂĽber die Wiesen wie wenn's nie anders gewesen wäre. In seinem Adoleszenten-Ăśbermut schlägt er auch ab und zu ĂĽber die Stränge, und setzt seine gewaltige Kraft und Körpermasse auch mal im Ăśbermass ein. So kann es schon mal vorkommen, dass er seine ahnungslos in ihrem Ăśbermut dicht an ihrem Bruderherz vorbeifliegende Schwester unverhofft mit grossem Schub schräg anrempelt, so dass die Silja noch im Flug unfreiwillig die Rolle macht und dann verdattert im Gras liegt und nicht weiss wie ihr geschah...   ja, nicht allzu selten muss ich dann auch mal energisch eingreifen und den RĂĽpel in seine Schranken weisen, ab und zu besorgt dies auch Mama Lilofee ziemlich grĂĽndlich. Und der drollige Simba steht dann jeweils da wie ein begossener Pudel und scheint zu jammern: Aber ich bin doch ganz ein lieber!!! Ja der Simba, unser Riesenbursche mit den wundervollen goldfarbenen Augen, eine Seele von Hund, unser Herzbube!


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Nadia schreibt: Unser lieber und sanfter Simeon ist eine grosse Bereicherung für die ganze Familie. Wir lieben ihn über alles und schätzen sehr seine pflegeleichte, unkomplizierte Art. Unser 16-jähriger Sohn Alex hat auch sehr viel Spass mit seinem grossen vierbeinigen Kumpel, und die gemeinsamen Spaziergänge der beiden Adoleszenten arten nicht selten in richtige Fun-Schlammschlachten aus. Zum Glück gibt's die Waschmaschine! Jeden Montag begleitet der Simeon meinen Mann Pino bei seinen Wochen-Einkäufen, dies ist für beide jeweils ein besonderes Highlight der Woche. Aber auch sonst sind unsere regelmässigen Spaziergänge im schönen Wynental immer sehr interessant, und ganz besonders freut sich der Simeon, wenn wir jeweils seinen jungen Freund im benachbarten Hirschgehege besuchen gehen. Wenn meine Tochter mit ihren beiden kleinen Kindern uns besuchen kommt, so zeigt sich der Simeon von seiner allersanftesten Seite, und er ist natürlich DER grosse Liebling der zwei kleinen Buben. Und eines ist uns in diesem Jahr ganz klar geworden: Dass nicht nur der Hund vom Menschen lernen kann, sondern auch umgekehrt.


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Madlen schreibt: Naja was gibt es da zum Saphir zu sagen. Er ist wohl immer noch der lebhafteste vom ganzen Wurf, daran hat sich wohl immer noch nichts geändert. Aber ich liebe diesen Lümmel über alles, auch wenn er mir immer wieder aufs neue einen riesen Schrecken einjagt. Letztes Jahr im Dezember sein dreifacher Schädelbruch mit Nasenbeinbruch. Und dieses Jahr wieder im Dezember wollte er doch nur zu mir und lief doch tatsächlich durch die Glashaustür! Dieses Mal hatte er jedoch mehr Glück, er fing sich nur eine kleine Schnittwunde an der Schnauze ein. Um nichts auf der Welt würde ich den Saphir hergeben und auch er kann nicht ohne mich. Er ist halt meine kleine Klette, was manchmal auch seine Nachteile hat, wie wenig Platz im Bett oder eben wenn er mich sucht und dann mit der ganzen Tür "aus dem Haus fällt" . So stürmisch wie Saphir ist, genau so sanft kann er auch sein, er ist nicht nur immer ein Rüpel.


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Claudia schreibt: Das Foto von Velvet mit Ben ist aus unserem Morgentraining heraus entstanden: Ich habe Velvet im Wald Gudis suchen lassen. Artig wartet sie auf Distanz, wo ich sie platziert habe. Danach laufe ich von ihr weg und peile diverse Fleckchen an, wo ich so tu' als ob ich ein Gudi verstecken wĂĽrde. Jedoch nur an einem Ort hat es eines. Dann zu ihr zurĂĽck gelaufen, schicke ich Velvet zum suchen.
Minutiös läuft sie das Gelände ab. Unter anderem hat es dort eine lange Reihe mit Holz, abgedeckt mit einer Plane. Beim einen Mal habe ich das Gudi auf der Plane "versteckt". Anstatt sich einfach nur zu strecken und mit den Vorderpfoten auf das Holzster zu stehen, nahm Velvet einen unglaublich graziösen Sprung und lief über die ganze Plane bis zu ihrer Belohnung. Danach wieder runter und zu mir zurück. Natürlich versuchte ich das gerade noch einmal, dass Velvet mir dort auf das Holz springt. Das tat sie problemlos, und gleichzeitig packte Simon den Ben aus dem Wagen und platzierte ihn vor Velvet. Ein wirklich gelungener Spaziergang!
Der Text zu diesem Foto: Velvet und Ben - ein Herz und eine Seele!
Bei den anderen Fotos: Velvet, du wirst von Tag zu Tag schöner, und dein Herz ist unendlich gross!


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Daniela schreibt: Unserem Louis geht es wunderbar. Er ist nach wie vor ein wirklich herzensguter, toleranter, liebenswĂĽrdiger und liebenswerter Hund und ein voll integriertes Familienmitglied. Im vergangenen Jahr stand die wöchentliche Teilnahme in einer Hundeschule im Vordergrund,  in welcher er auch seinen ersten Mantrail mit groĂźer Begeisterung absolvierte.
Weitere Highlights waren die Ferien in Nordfriesland mit seinen unendlich weiten Stränden, auf denen er richtig Vollgas geben konnte (immer wieder eine Augenweide) und zu unserem Erstaunen sogar kurze Bäder in der kalten, salzigen Nordsee genoss. Seit diesem Winter sind wir mit ihm jedes Wochenende in den Bergen. Lieblingsbeschäftigung: Im Tiefschnee einsinken und merken, wie der Schnee seine Bauchdecke berührt.


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Von einigen unserer Geburtstagskinder haben wir leider bisher nichts mehr gehört. Dennoch sollen sie nicht unerwähnt bleiben:

Sambuco, der selbstsichere und eigenständige Ausnahmekerl, der nach einem kurzen Intermezzo wieder zurück ist bei seinem ersten Besitzer und sich hier ganz toll entwickelt hat. Leider haben wir keine Ahnung, wie es ihm und seinem Chef in den vergangenen Monaten ergangen ist.

Cheyenne, die mit verschiedenen andern Hunden glĂĽcklich in ihrer Familie lebt und in einer super Hundeschule sich zu einem tollen Familienhund entwickelt hatte. Leider sind auch von ihr keine RĂĽckmeldungen bei uns eingetroffen.

Gina, der grosse Liebling ihrer Familie, auch von ihr wissen wir nicht, wie es weitergegangen ist. Die Familie hat möglicherweise meine Anfrage per Mail gar noch nicht erhalten, da in ihrem Alltag anderes viel wichtiger ist als der PC...   vielleicht kommt ja noch eine Nachricht mit etwas Verspätung an...

Salome, die in ihrer zweiten Familie in den sonnigen Waadtländer Rebbergen lebt. Leider haben wir nach anfänglich lebhaftem Mailwechsel und nur guten und glücklichen Rückmeldungen seit einigen Monaten nichts mehr gehört, die Familie will offenbar in Ruhe gelassen werden, was wir natürlich respektieren.

Harry, unser vielsprachiger Weltenbummler, der von Deutsch über Englisch nach Französisch bereits mehrfach weitergegeben wurde innerhalb des Freundeskreises bzw der Familie. Wir hoffen er ist glücklich an seinem jetzigen Lebensplätzchen, leider haben wir nach seinem letzten Umzug keine neue Adresse erhalten.

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