Es gr√ľssen unsere beiden S√ľdafrikanischen Zwergcham√§leons (Bradypodion thamnobates), die sich in der Zwischenzeit bereits ein wenig eingelebt haben in ihrer neuen Umgebung auf unserem luftigen Dachbalkon mit wunderbarer Seesicht. Noch immer sind die zwei ziemlich scheu und verstecken sich gerne flugs hinter einem Kletterzweig, wenn ich vorbeischaue und sie bewundern und beobachten m√∂chte. Und ich hab dann halt das nachsehen und sehe mich nur noch von vorsichtig beobachtenden Cham√§leonaugen be√§ugt.


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Ihr neuer Lebensraum ist ja ehrlich gesagt auch eine rechte Herausforderung f√ľr die zwei, die bisher ja wohl seit ihrer Geburt noch nie draussen an der frischen Luft gelebt haben. Auf unserem Dachbalkon hingegen sind sie der Witterung ausgesetzt, das heisst nebst dem ungefilterten Sonnenlicht auch Wind und Regen, und Temperaturen die nicht mittels Schaltuhr und k√ľnstlicher Beleuchtung streng und auf die Minute genau geregelt sind.


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Aber allzu sehr bis ans Limit will ich die beiden Tierchen ja nicht testen, und so mussten sie w√§hrend den vergangenen Wochen auch ab und zu f√ľr ein paar Stunden oder wenige Tage wieder nach drinnen umziehen. Bei bevorstehendem Sturmwind, lange anhaltendem Starkregen und Gewittern oder n√§chtlichen Temperaturen unter 6-8¬įC hiess es deshalb f√ľr mich bereits mehrmals, das luftige Gazeterrarium mitsamt Inhalt die paar Schritte hinein in den gesch√ľtzten Dachstockbereich tragen. So dass wir Zwei- und Vierbeiner dann alle wieder ruhig und sorgenfrei schlafen k√∂nnen.


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Auch habe ich das Gazeterrarium inzwischen auf drei Seiten bis zu 2/3 seiner H√∂he mit urwald√§hnlich bemalten Styropor-Platten gesch√ľtzt, da ich den Eindruck bekommen habe, allzu viel Wind behagt den Sensibelchen nicht wirklich. Diese Platten werde ich dann weglassen k√∂nnen wenn es wirklich Sommer wird und bei sehr warme Temperaturen praktisch Windstille herrscht: Dann werden meine Cham√§leons bestimmt ihren luftigen Standort auch nicht-windgesch√ľtzt zu sch√§tzen wissen.


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